Hypogonadismus


Hypogonadismus

Hypogonadismus bezeichnet allgemein die Unterfunktion der Keimdrüsen (Gonaden). Am häufigsten ist damit die Unterfunktion der männlichen Keimdrüsen (Hoden) gemeint.

Dabei wird unterschieden zwischen dem

  1. Hypogonadismus-Syndrom des Knaben als primärer (erblicher) oder als vor oder nach der Geburt erworbener (sekundärer) Hodeninsuffizienz (Hyporchidie).
  2. primären hypergonadotropen Hypogonadismus, der durch Erkrankung oder Fehlbildung der Hoden verursacht ist
  3. sekundären und tertiären hypogonadotropen Hypogonadismus, der infolge einer Funktionsstörung des übergeordneten Steuerungsorgans (des Hypophysenvorderlappens oder des Hypothalamus) auftritt (siehe auch Kallmann-Syndrom).

Die Unterfunktion der Hoden führt zu Androgenmangel mit je nach Lebensalter unterschiedlichen Auswirkungen und eventuell zur verminderten oder fehlenden Zeugungsfähigkeit (Infertilität).

Hypogonadismus in der Kindheit führt zum Ausbleiben der Pubertät (so genannter Eunuchismus). Tritt der Hypogonadismus erst im Erwachsenenalter auf, kommt es unter anderem zu einer Rückbildung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale und zu Fertilitätsstörungen. Häufig ist auch die Ausbildung einer Osteoporose.

 

Hypogonadismus des alternden Mannes

Der Hypogonadismus des alternden Mannes ("Klimakterium virile") wird auf die nachlassende Hodenfunktion im Alter zurück geführt. Er ist durch erniedrigte Testosteronwerte und die damit in Verbindung stehenden Störungen charakterisiert. Die Störungen beinhalten eine

  • Abnahme der Libido bis hin zu deren Verlust
  • Abnahme der Vitalität
  • erektile Dysfunktion
  • Reduktion der Muskelmasse
  • Reduktion der Knochendichte
  • Anämie und
  • depressive Entwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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